Peru - Thron der Götter

18 Tage Peru vom 13.7 bis 31.7. 2001 - Hans und Siegmar

Seitenende

 

 

 

Morgens Flug mit Augsburg Airways (6:00 Uhr) von Augsburg nach Frankfurt, dort Treffen mit Hans und der ganzen 30-Mann-Gruppe und dem mitfliegenden Reiseleiter Günther Holder. Direktflug mit Lufthansa nach Lima, Flugdauer 12 Stunden


...und jetzt geht die Reise richtig los


 

 

Flugroute über Paris, quer über den Atlantic, die Antillen gerade noch gestreift und Korallenriff-Inseln gesehen, bei Venezuela oder Guayana die südamerikanische Küste erreicht. Dann weiter über das Bergland von Guayana, über den riesigen Urwald und hier irgendwo den Äquator überflogen, über den Amazonas, relativ nahe an Iquitos vorbei, über die Anden direkt nach Lima.

 

 

 

 

 

Korallenriff-Inseln bei den Antillen



Die Südamerikanische Küste bei Venezuela oder Guayana


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolkenbildung über dem riesigen Urwald. Hier irgendwo den Äquator und den Amazonas überflogen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Über die Anden und hier Anflug auf Lima


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orangentransport in Lima, wahrscheinlich zu einem Verkaufsstand



Die Kathedrale in Lima

 

 

 

 

 Der Präsidentenpalast in Lima


 

 

 

 

 

 

Am Strand von Lima, es scheint fast nie die Sonne, es ist immer diesig, bedingt durch die Wetterlage am Pazifik


 

 

 

 

Frühmorgens nach 1 Tag Lima  wieder zum Flughafen und Flug nach Iquitos in die Amazonas-Region. Iquitos liegt 3200 km flußaufwärts von der Amazonasmündung entfernt und ist vom Urwald eingeschlossen. Iquitos war einst die wichtigste Gummi-Metropole der Welt. Millionen Tonnen von Gummi wurden hier nach Europa verschifft


 

 

 

 

 

 

Es folgte eine orientierende Stadtrundfahrt durch Iquitos. Anschließend Bootstransfer zu der ca. 40 km entfernten Loge, die direkt am Rio Amazonas liegt



Straßenszene von Iquitos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Papageien in unserer Loge


 

 

 

 

 

 

Bei unserer Loge am Amazonas lebt ein Tapir, der immer wieder zur Küche kommt. Hier lässt sich der Tapir fast noch streicheln, wenig später hat er uns angegriffen und wir mussten unsere Wanderung beenden



 

 

 

 

 

 

Sonnenaufgang am Amazonas



Besuch einer Schule in einem Indiodorf

 

 

 

 

 

 

Fische zum Trocknen in einem Indio-Dorf





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ein Indio-Bauer mit seinem Sohn fuhr uns mit dem Kahn durch seine Seerosen


In einem Indiodorf am Amazonas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Junge mit Holz-Schießgewehr


 

 

 

 

 

 

Beim Piranha-Angeln, 7 oder 8 haben wir geangelt, abends wollte sie niemand essen, so haben sie Hans und ich verspeist



Ein Gewitter naht, wir sind mitten auf dem Amazonas. Es ging sehr schnell und wir sind auch noch nass geworden

 

 

 

 

Wir durften in einem Indio-Dorf aus Blasrohr schießen



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Ein Faultier


 

 

 

 

 

 

 

Hinten bringt ein "Frachter" Obst und Gemüse nach Iquitos, die Leute am Strand warten schon auf den Verkauf



 

 

 

 

 

 

 

   Fleischwaren in den Markthallen von Iquitos bei 30 Grad Celsius!

Zurück vom Amazonas nach Lima und von dort zur Palastanlage Pachacamac. Das Frauenhaus wurde rekonstruiert, hier wurden ausgewählte junge Mädchen für den Tempel- und Herrscherdienst erzogen


 

 

 

 

Suchi = roher Fisch würzig zubereitet, dazu hat unsere Reiseleiterin aus Lima Hans und mich überredet es zu probieren. Es hat auch nicht schlecht geschmeckt, ganz geschafft haben wir es aber nicht und ab dem nächsten Tag hatten wir kräftigen Durchfall ...


 

 

 

 

Ausflug mit dem Boot zu den Ballestas-Inseln, die zu einem Nationalpark an der Pazifikküste von Peru gehören und nördlich von der Stadt Ica liegen, in der wir übernachtet haben. Auf den Ballestas-Inseln leben Seelöwen, Seehunde, Pinguine, Guanavögel und Schildkröten.


Lauter Guanavögel. Der Guanakot wird hier geerntet, er kann aber nur alle 7 Jahre abgetragen werden


 

 

 

 

 

 

 

Hier sind Perlentaucher am Werk. Sie tauchen ohne Sauerstoffgeräte und haben angeblich nur ein kurzes Leben von 35-40 Jahren

 

 

 

 

Hunderte, wenn nicht tausende Seelöwen




Ein Kindergarten macht Essenspause




 

Ein Höhepunkt der Reise: Ein Rundflug über die Weltberühmten Scharrbilder von Nazca, die in den ausgetrockneten Wüstenboden gekratzt wurden. Da hier kaum Niederschlag fällt, sind sie seit 2000 Jahren erhalten geblieben

 

Die deutsche Mathematikerin Maria Reichle hat 50 Jahre in Nazca verbracht, um das Rätsel der geheimnisvollen Scharrbilder zu lösen.

Hier Blick aus dem Kleinflugzeug auf den Turm von Maria Reichle, der an einer Straße liegt und die Sicht auf 2 Scharrbilder erlaubt.

 

 

Bild aus dem Kleinflugzeug, der Kondor, ausschnittvergrößert.

 Hans und ich hatten noch Glück, wir kamen mit den ersten 3 Flugzeugen hoch, danach wurde der Flugverkehr wegen zu schlechter Sicht (Sandsturm) eingestellt, man hat auch nicht viel gesehen ...

Eine Grafik über alle Scharrbilder.

Die Bilder wurden vor ca. 2000 Jahren in den trockenen Wüstensand gescharrt. Da es dort nie regnet, sind sie bis heute erhalten. Man nimmt an, dass sie religiösen Zwecken dienten. Wegen der vielen geometrischen Figuren und Linien, könnte es sich auch um astrologische Zeichnungen handeln.


 

 

Von Nazca mussten wir wieder mit dem Bus zurück nach Lima, um per Flugzeug nach Arequipa (2380 m) zu gelangen. Die Fahrt mit der Bus dorthin konnte nicht durchgeführt werden, da durch das kürzliche Erdbeben die Strasse durch das Gebirge für Touristenbusse gesperrt war (Hangstrasse einseitig abgebrochen).

Arequipa mit den Vulkanbergen Misti (5849m), Chachani (6075m), und Pichu Pichu (5849m?)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Frau mit ihrem Kleinkind, ließ sich für etwas Geld fotografieren


 

 

Das schöne koloniale Arequia mit der Plaza de Armas und der Kathedrale, die durch das Erdbeben vor wenigen Tagen einen Turm verloren hat und der 2. ist auch beschädigt und steht schon etwas schief da

 

 

Alpacas an einer spektakulären Strecke nach Chivay (ca. 150 km) über einen Pass von 4830m.

 

 

 

 

Halt am Pass in 4830 m Höhe, ich konnte mich kaum bewegen, ich hatte kaum Kraft und mir war es schlecht.

Die Fahrt ging dann weiter nach Chivay, dem Hauptort im Tal des Rico Colca und liegt ca. 3400 m hoch.


Fahrt zum Cruz del Condor (3700 m)

Der Colca-Canyon ist eine der tiefsten Schluchten der Welt. Dieser Canyon ist doppelt so tief wie der Grand Canyon. Er wird von immer schneebedeckten Vulkangipfeln überragt und vom Silber glänzenden Colca-Fluss durchzogen. Ein phantastischer Blick bietet sich vom Cruz del Condor.

Mit etwas Glück sieht man am Himmel das Wappentier der Anden - den majrstätischen Kondor, - eine der größten Vogelarten der Erde. Das heißt früh aufstehen, 1/2 6 Uhr Frühstück, 6 Uhr Abfahrt, denn zw. 8 und 9 Uhr steigen die Kondore auf.





 

 

 

 

 

 

 

Spät abends wieder Rückkehr nach Arequipa. Am nächsten Vormittag noch ein heißer Ritt durch den Hotelgarten und nachmittags Flug nach Juliaca am Titicaca-See. Von dort noch 1 1/2 Stunden Busfahrt nach Puno ins Hotel - es war schon dunkel und Zeit zum Abendessen.



 

 

Der Titicaca-See liegt fast 4000 m hoch, es wachsen hier aber noch Kartoffeln und auch Getreide.

Bekannt sind die schwimmenden Inseln der Indios aus Schilf, wie hier zu sehen.

 

 

 

 

Mit einem einheimischen Schilfboot über den Titicaca-See, wenigstens ein Stückchen von einer schwimmenden Insel zur anderen.


 

 

Cuzco, das Zentrum des Inka-Reiches liegt 3430 m hoch und hat heute ca. 258.000 Einwohner. Mit dem Bus ging es in einer Tagestour nach Cuzco, es gib auch eine Zugverbindung vom Titicaca-See nach Cuszo, aber da war irgendwas  defekt.

Cuzco

 


Blick vom einstigen Sonnentempel im Tempelbezirk der Incas auf den "Goldenen Garten", der einst mal etwa 2 Hektar groß war und in dem Bäume, Blumen, Vögel, Schmetterlinge und andere Tiere und Pflanzen in natürlicher Größe aus purem Gold  nachgebildet waren. Als die Spanier unter Francisco Pizarro Ende 1533 Cuzco eroberten, plünderten sie sofort den ganzen Garten und schmolzen alle Figuren ein.


 

 

 

 

Die Kathedrale von Cuzco vom Plaza de Armas aus
 

 

 

 

Inca-Mauer in Cuzco.

Kompliziertester Stein mit 12 Ecken. Er ist so genau gehauen, dass keine Rasierklinge in die Zwischenräume geht!




Macha Picchu
- Alter Berg -

Auf den Spuren der Inkas in die weltberühmte und einst "verschollene" Stadt Macha Picchu geht es mit dem Zug von Cuzco in 3 1/2 Stunden nach Punte Ruinas. Von hier fahren kleine Busse den steilen Berg hinauf zu den Ruinen. Macha Picchu ist nicht nur eine untergegangene Stadt, sondern war Teil einer ganzen Region. Die Inka nannten den Berg rechts oberhalb der heutigen Ruinen, Macha Picchu -alter Berg - und den benachbarten Gipfel links Huayna Picchu -Junger Berg -.  Die Stadt war vom Tal aus nicht zu sehen und so entdeckten die spanischen Eroberer sie nicht. Wiederentdeckt wurden die Ruinen im Jahr 1911 von dem Amerikaner Hiam Bingham und gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Machu Picchu war die letzte Zufluchtstätte der Inkas, man fand sie überwuchert von tropischem Gestrüpp. Nach ihrer Freilegung erlebte der Forscher bei den Ausgrabungen von Skeletten eine große Überraschung Die menschlichen Knochenfunde stammten fast ausschließlich von Frauen und Kindern. Daher glaubte man, die Stadt stelle einen Hort der Sonnenjungfrauen dar. Andere Wissenschaftler meinten dagegen, Machu Picchu sei ein rein esoterischer Ort gewesen, den Göttern für die Ewigkeit geweiht, ein Ort der Besinnung, Läuterung und Vorbereitung, abseits jeglicher Zivilisation, nur verbunden mit der Natur, der Mutter Erde, der Sonne und dem Wasser. Vielleicht handelt es sich um die sagenhafte Stadt, in die man nur mit verbundenen Augen geführt wurde, um ihren Standort nicht verraten zu können.
Die verlassene Stadt liegt auf einem Berg, dessen Kuppe abgeflacht wurde (2450 m ü.d.M., 400 m über dem Rio Urubamba). Man fand beispielsweise eine große Steinmauer, zahlreiche Ackerbauterrassen und Bewässerungskanäle, tempelartige Bauten sowie Gräber in Verbindung mit Wohnhäusern und alten Inkapfaden.






 

 

 

 

Hans und ich auf dem Jungen Berg Hayna Picchu, eigentlich wollte wir den Alten Berg Macha Picchu besteigen, doch reichte uns am letzten Tag die Zeit nicht mehr, da wir wieder abreisen mussten. Fotografiert hat uns eine junge Inka-Frau, die hier oben ihren Ahnen gedachte.

Seitenanfang                  Home